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Die Chronik unserer Schule

Schuleröffnung der Neuen Schule

Die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Werkes "Schwermaschinenbau Heinrich Rau Wildau" und die damit verbundene steigende Bevölkerungszahl Anfang der 50er Jahre zog eine starke Belastung der damaligen einzigen 8-klassigen Grundschule in der Schwarzkopffsiedlung nach sich. Dies sowie deren Ausbau zur 10-Klassen-Schule 1951 machte den Bau einer zweiten neuen Schule im Zentrum eines neu entstandenen Wohngebietes notwendig.

Im September 1953 fand das Richtfest dieser Neuen Schule in der Fichtestraße statt. Am 10.01.1955 überreichte der Bauleiter Bodo Lehmann, mit einer Festrede im Treppenhaus der Schule, der 1. Direktorin Frau Elli Müller den Schlüssel für die Neue Schule

Die Neue Schule hatte 16 Klassenräume, Fachräume für Biologie, Physik und Chemie, Vorbereitungsräume und einen Musiksaal. Schmuckstück der Schule waren und sind die kunstvoll gestalteten Säulen in den Fluren.

Anfangszeit

In der Anfangszeit traten kleinere Schwierigkeiten auf. So war die Schule mit Klasseninventar versehen, in allen anderen Räumen war die Ausstattung noch nicht vollständig, v.a. die Lehrmittel mussten noch vervollständigt werden. Des weiteren besaß die Schule noch keine Klingelanlage, so dass sich die Direktorin auf das pünktliche Trillern alle 45 min konzentrieren musste. Ein Pausenhof existierte ebenfalls noch nicht, die Schüler spielten und erholten sich bei schlechtem Wetter in den Räumen oder Fluren der Schule, sonst auf dem Gelände hinter der Schule, das für die spätere Pausengestaltung vorgesehen war.

Seit September 1955 führte die Schule die Bezeichnung "Schule mit erweitertem Russischunterricht", d.h. es wurde jedes Jahr eine sogenannte "R-Klasse" aufgenommen. Die Schüler dieser Klassen, welche aus Wildau und den umliegenden Orten kamen, begannen bereits in der 3. Klasse mit dem Erlernen der russischen Sprache, die übrigen Schüler erst ab Klasse 5.

Neubau des zweiten Schulgebäudes

Anfang der 70-er Jahre entstand ein zweites kleines Schulgebäude mit 6 Klassenräumen auf dem Schulgelände. In diesem Neubau wurde ebenfalls Platz für den Werkraum, welcher sich bis dahin im Keller des großen Gebäudes befunden hatte, sowie für den Essenraum geschaffen.

Am 28.05.1976 erhielt die Schule, welche bis dahin als Neue Schule oder Schule in der Fichtestraße bezeichnet wurde, in einer feierlichen Veranstaltung den Namen eines Wildauer Arbeiters und Widerstandskämpfers gegen den Faschismus: "Erich Horlitz".

Sanierung und Neugestaltung

Bis zum Jahr 2003 kam es zur schrittweisen Neugestaltung der Schule bzw. des Schulgeländes. Zunächst wurden die Sanitäranlagen, dann die Klassen- und Fachräume sowie die Flure umgebaut bzw. neugestaltet.

Moderne Turnhalle

Nach der Sanierung der Sporthalle bekamen die Grundschüler zu Beginn des Schuljahres 2004/05 einen neuen Zeitvertreib für die Pausen. Auf einem kleinen Sport- und Spielplatz hinter der Turnhalle mit Wippen, Schaukeln, Rutsche und Sandkasten können sich die 1.- und 2.-klässler austoben und Spaß haben.

Neue Räume und Ausstattung

Zwei neue Klassenräume wurden im August 2006 in der Kelleretage des kleinen Schulgebäudes II offiziell eingeweiht. Diese wurden dringend benötigt, um u. a. den Teilungsunterricht der Flex – Klassen abzusichern. Die Räume werden ebenfalls für die Nachmittagsbetreuung im Hort genutzt.

Zum Schuljahr 2007/08 konnte die Vernetzung weiterer Klassenräume erfolgen. Dies wurde möglich, da eine Schülergruppe der 5. Klasse bei einem Online-Preisrätsel den 1. Platz und damit 10 Computer gewonnen hatte.